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11. May 2006

Ring Deutscher Makler präsentiert seinen neuen Marktbericht "Preisspiegel 2006": Immobilienpreise steigen!

Der Ring deutscher Makler, Landesverband Berlin Brandenburg (RDM), veröffentlichte im Rahmen einer Pressekonferenz beim 60. Immobilientag des Bundes freier Wohnungsunternehmen (BFW) seinen neuen Preisspiegel mit den aktuellen Preisen am Berliner und Brandenburger Immobilienmarkt.

In jüngster Zeit blieben die Wohnimmobilienpreise in Berlin erstmals weitgehend stabil, nachdem sie in den letzten 10 Jahren kontinuierlich gefallen sind. "Der RDM hat eine deutliche positive Veränderung in vielen Immobiliensegmenten in Berlin und Potsdam wahrgenommen. Die Anzahl der Verkäufe in 2005 stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich um über 20 Prozent an, der Umsatz wuchs sogar auf über 40 Prozent" berichtet das RDM-Vorstandsmitglied, Steffen Schnoor. "Und auch für das Jahr 2006 ist der Trend am Immobilienmarkt weitgehend positiv, die Preise werden leicht steigen" ergänzt der Bewertungsausschussvorsitzende Eugen Schnoor.

In Berlin sind die Preise für freistehende Einfamilienhäuser im geringen und mittleren Preissegment bis ca. 125 m² Wohnfläche um ca. 6 bis 10 % gestiegen. Gewinner sind die Reihenmittelhäuser mit ca. 100 m² Wohnfläche im einfachen und mittleren Preissegment im Westeil der Stadt, hier gab es deutliche Wertzuwächse von 7 % und mehr, während im Ostteil zum Teil leichte Preisrückgänge zu verzeichnen sind. Auch bei den Miethäusern ist es zu einem spürbaren Anstieg der Preise im gesamten Stadtgebiet gekommen, teilweise um bis zu 25 %. Verlierer am Markt sind die Baugrundstücke für Einfamilienhäuser in sehr guten Wohnlagen im Westteil der Stadt, hier sind die Preise von € 700 auf e 680 pro m² gefallen.

Auch in Potsdam liegen Einfamilienhäuser im Trend. So stieg der Preis für ein freistehendes Haus mit ca. 150m² Wohnfläche und Garage von € 200.000 auf € 220.000,-, während in Cottbus zum Teil deutliche Preiseinbrüche für Neubauten ab 1990 zu verzeichnen sind. Der Wohnimmobilienmarkt in Frankfurt (Oder) zeigt sich hingegen konstant bei allerdings schwachem Marktumsatz und Angebotsüberhang.

Dies alles geht aus dem neuen RDM-Preisspiegel des Bewertungsausschusses hervor. Das Gremium von Experten aus der Immobilienwirtschaft besteht aus 24 Maklern, öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen sowie Mitgliedern des Gutachterausschusses von Berlin und Brandenburg. Es veröffentlicht zweimal jährlich den Preisspiegel. Grundlage dafür bieten die Immobilienpreise zum Jahresanfang und zur Jahresmitte eines jeden Jahres. Bewertet werden u. a. Baugrundstücke, Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Miethäuser. Der Preisspiegel hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Standardwerk für alle Teilnehmer des Immobilienmarktes entwickelt. Die Auflage des Preisspiegels hat sich mehr als verzehnfacht und erscheint 2006 erstmals in einer Auflage von 10.000 Exemplaren.

Der Preisspiegel ist auch für Nicht-Mitglieder des RDM Berlin u. Brandenburg e.V. gegen eine Schutzgebühr in Höhe von € 20,- in der RDM-Geschäftsstelle unter Tel.: (030) 213 20 89 oder per Mail info@rdm-berlin-brandenburg.de zu beziehen.

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