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08. Jul 2006

Berlin Ost und West gegen Potsdam: Wo sind die Häuser am preiswertesten?

Einen Preisvergleich zwischen Berlin und Potsdam zieht der Ring Deutscher Makler, Landesverband Berlin und Brandenburg (RDM). Wo sind freistehende, bezugsfreie Einfamilienhäuser mit einem ortsüblich großen Grundstück und einer Garage teurer oder billiger - in Berlin-Ost, in Berlin-West oder in Brandenburgs Hauptstadt Potsdam?

"Die höchsten Preise werden nach wie vor im Westteil Berlins gezahlt", berichtet RDM-Vorstandsmitglied Steffen Schnoor. Potsdam siedelt sich preislich dabei im Mittelfeld an, während im Ostteil Berlins ein Haus am preisgünstigsten ist. So zahlt man für ein Haus in mittlerer Wohnlage mit 125 Quadratmetern Wohnfläche etwa 190 000 Euro im Westteil, im Ostteil im Durchschnitt um die 150 000 Euro und in Potsdam etwa 175 000 Euro.

Die größten Unterschiede sind bei Einfamilienhäusern im oberen Preissegment zu verzeichnen. Während man für ein Haus in guter Wohnlage mit 200 Quadratmetern Wohnfläche und guter Ausstattung im Westteil rund 680 000 Euro zahlen muß, sind für diese Häuser in Ostberlin nur rund 380 000 Euro fällig. Potsdam liegt mit einem Schnitt von 500 000 Euro in der Mitte.

In einfachen Lagen mit einfachem Ausstattungsstandard sind die Verkaufspreise im Ostteil und Potsdam für ein Haus mit 100 Quadratmetern Wohnfläche mit 110 000 Euro gleich, während der Westteil der Hauptstadt die Nase mit 140 000 Euro vorn hat.

Diese Werte stammen aus dem neuen RDM-Marktbericht "Preisspiegel 2006" für den Berliner und Brandenburger Immobilienmarkt hervor. Dieser Bericht ist gegen für 20 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer und Versandkosten in der Berliner RDM-Geschäftsstelle unter Tel. 030/213 20 89 zu beziehen. Oder per Mail-Bestellung an info@ rdm-berlin-brandenburg.de.

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